Mittwoch, 2. Mai 2007

Heia Walpurgisnacht!

Was macht man eigentlich an Walpurgisnacht, um sie angemessen zu feiern? Entweder geht man auf eine "Tanz-in-den-Mai"-Feier und säuft sich ins Koma ... oder man klettert bei Nacht in einer Schlossruine herum. Und trifft auf Menschen mit Fackeln, die dort Feuerwerke veranstalten, im Rittersaal Musik machen und Gedichte rezitieren. Wenn man dann aus seiner Mauernische kriecht, aus der man das Spektakel beobachtet hat, wird man natürlich gefragt, ob man die erste Hexe des Abends ist.

Auf Alt-Eberstein gibt es in einem Bogenfenster des Rittersaals übrigens eine Windharfe. Die gibt bei starkem Wind die gruseligsten Töne von sich. Hat aber irgendwie zur Dunkelheit gepasst.
Und zum fahlen Mondschein. Und zur Walpurgisnacht.

Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehn,
Und Drei mach gleich,
So bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex,
Mach Sieben und Acht,
So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins!

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