... und immer noch keinen Rechner. Letzterer wird demnächst aus vielen kleinen Einzelteilen zusammengeschustert. Ersteres bereitet mir gerade noch ein wenig Kopfzerbrechen. Ihr seid doch alle erfahren in der Wahl des Festnetz- und Internet-Anbieters. Ich bitte um Empfehlungen! ;-)
UMTS-Geschwindigkeit reicht nämlich auf Dauer NICHT!
Mittwoch, 4. November 2009
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Ich bin ein Orientierungs-Genie!
Zumindest in meinen Träumen ... In Wahrheit verirre ich mich andauernd. Zum Beispiel in Stuttgart, auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch. Ich hatte nicht die blasseste Ahnung, wo ich war, schwitzte Blut und Wasser vor Angst, zu spät zu kommen und musste mich schließlich von einem Bekannten meiner Schwester lotsen lassen. Oder wie in München. Da wollte ich meine Freundin Sonja besuchen. Leider hatte ich mich so gründlich verfranst, dass sie irgendwann verzweifelt meinte: "Bleib, wo du bist. Sag mir die Straße und die Ecke, ich hole dich mit dem Navi ab."
Etwa zu diesem Zeitpunkt kam mir die Idee: Ein Navi! Das ist die Lösung! Und da ich mich in meiner neuen Wahlheimatstadt ja ebenfalls noch nicht auskenne, habe ich mir kurzerhand eines gekauft.
Leider sprach das Teil nur französisch mit mir. Und hörte damit auch nicht auf. Wutentbrannt wollte ich es schon zurückbringen, als meine Freundin Myri (sie gehört zur Altersgruppe der "Digital Natives") die Sache mit zwei, drei Klicks behob. Ich schämte mich etwas. Aber das Ding funktionierte.
Heute wollte ich zu meiner Freundin Petra. Ich war schon öfter bei ihr zuhause. Trotzdem finde ich nie den richtigen Weg. Petras Mann zieht mich schon damit auf! Einmal bin ich an Petras Autobahnausfahrt vorbeigefahren und dachte: "Ach. Lustig. Die Abfahrt sieht fast genau so aus wie die, an der ich rausmuss!" Kurz vor Freiburg habe ich dann gemerkt: Das ist die Abfahrt GEWESEN!!!
Aber aus Fehlern wird man bekanntlich klug. Und ich fühlte mich sehr schlau und überlegen, als ich heute das Navi programmierte. Lalala, diesmal konnte absolut nix schiefgehen. Ich fand die richtige Ausfahrt und erinnerte mich sogar daran, wo ich im Kreisverkehr rausmuss. Aber dann kam eine Baustelle und ich musste rechts fahren statt geradeaus. Das Navi brüllte mich an: "Wenden!" - "Wenden!!!" (Anm.: Ich hätte mir ein höflicheres Gerät kaufen sollen, das wenigstens "Bitte wenden" sagt ...) Leider ging auch das nicht. Inzwischen war es dunkel geworden und ich erkannte nur so viel: Diese Straße war nicht richtig. Diese Straße war vielmehr total falsch!!! Etwas später kam ich an ein großes Gewässer und war zunächst etwas irritiert. Wo kam auf einmal das ganze Wasser her? Dann wurde mir klar: Verdammt! Das ist der Rhein! Und wenig später merkte ich: Au backe, jetzt bin ich in Frankreich.
Na ja, dort wollte das Navi ja ursprünglich schon immer hin. Schließlich spricht es am liebsten französisch!
Etwa zu diesem Zeitpunkt kam mir die Idee: Ein Navi! Das ist die Lösung! Und da ich mich in meiner neuen Wahlheimatstadt ja ebenfalls noch nicht auskenne, habe ich mir kurzerhand eines gekauft.
Leider sprach das Teil nur französisch mit mir. Und hörte damit auch nicht auf. Wutentbrannt wollte ich es schon zurückbringen, als meine Freundin Myri (sie gehört zur Altersgruppe der "Digital Natives") die Sache mit zwei, drei Klicks behob. Ich schämte mich etwas. Aber das Ding funktionierte.
Heute wollte ich zu meiner Freundin Petra. Ich war schon öfter bei ihr zuhause. Trotzdem finde ich nie den richtigen Weg. Petras Mann zieht mich schon damit auf! Einmal bin ich an Petras Autobahnausfahrt vorbeigefahren und dachte: "Ach. Lustig. Die Abfahrt sieht fast genau so aus wie die, an der ich rausmuss!" Kurz vor Freiburg habe ich dann gemerkt: Das ist die Abfahrt GEWESEN!!!
Aber aus Fehlern wird man bekanntlich klug. Und ich fühlte mich sehr schlau und überlegen, als ich heute das Navi programmierte. Lalala, diesmal konnte absolut nix schiefgehen. Ich fand die richtige Ausfahrt und erinnerte mich sogar daran, wo ich im Kreisverkehr rausmuss. Aber dann kam eine Baustelle und ich musste rechts fahren statt geradeaus. Das Navi brüllte mich an: "Wenden!" - "Wenden!!!" (Anm.: Ich hätte mir ein höflicheres Gerät kaufen sollen, das wenigstens "Bitte wenden" sagt ...) Leider ging auch das nicht. Inzwischen war es dunkel geworden und ich erkannte nur so viel: Diese Straße war nicht richtig. Diese Straße war vielmehr total falsch!!! Etwas später kam ich an ein großes Gewässer und war zunächst etwas irritiert. Wo kam auf einmal das ganze Wasser her? Dann wurde mir klar: Verdammt! Das ist der Rhein! Und wenig später merkte ich: Au backe, jetzt bin ich in Frankreich.
Na ja, dort wollte das Navi ja ursprünglich schon immer hin. Schließlich spricht es am liebsten französisch!
Samstag, 17. Oktober 2009
Ich bin kein Missionar, aber ...
Im Zuge meines Umzugs brauche ich zum ersten Mal in meinen Leben einen eigenen Stromanbieter. Zunächst schwirrten mir Namen wie "Yellow" oder "E - wie einfach" durch den Kopf - jaja, auch ich bin nur ein werbeverseuchtes kleines Konsumkind.
Dann begann ich zum Thema Öko-Strom zu recherchieren. Und ich war ehrlich erstaunt! "Sauberer" Strom, der mit Wasserkraft oder Solarzellen erzeugt wird, ist nämlich kaum teurer. Ich bin nicht fanatisch "grün", aber das Thema Atomkraft wird die Menschheit noch früher einholen, als ihr lieb ist. Kennt ihr Jurassic Park und die Chaostheorie? Selbst geringste Änderungen der Anfangsbedingungen führen nach einer gewissen Zeit zu einem völlig anderen Verhalten als dem, was berechnet und vorausgesagt wurde!
Auf Basis dieser Überlegung ist mir die Entscheidung nicht schwer gefallen. Außerdem: Beim ortsansässigen E-Werk kostet die Kilowattstunde im Schnitt 21,56 Cent. Bei meinem favorisierten Öko-Strom-Anbieter sogar nur 19,90 Cent.
Natürlich kann man jetzt darüber diskutieren, dass durch alternative Energien niemals der Gesamtbedarf der Menschen gedeckt werden kann und dass z. B. Wind und Sonnenenergie leider nicht konstant zur Verfügung stehen. Aber die Ökostrom-Anbieter investieren auch in die Forschung. Und ich hab ein besseres Gefühl, wenn ich abends die Glotze einschalte.
Dann begann ich zum Thema Öko-Strom zu recherchieren. Und ich war ehrlich erstaunt! "Sauberer" Strom, der mit Wasserkraft oder Solarzellen erzeugt wird, ist nämlich kaum teurer. Ich bin nicht fanatisch "grün", aber das Thema Atomkraft wird die Menschheit noch früher einholen, als ihr lieb ist. Kennt ihr Jurassic Park und die Chaostheorie? Selbst geringste Änderungen der Anfangsbedingungen führen nach einer gewissen Zeit zu einem völlig anderen Verhalten als dem, was berechnet und vorausgesagt wurde!
Auf Basis dieser Überlegung ist mir die Entscheidung nicht schwer gefallen. Außerdem: Beim ortsansässigen E-Werk kostet die Kilowattstunde im Schnitt 21,56 Cent. Bei meinem favorisierten Öko-Strom-Anbieter sogar nur 19,90 Cent.
Natürlich kann man jetzt darüber diskutieren, dass durch alternative Energien niemals der Gesamtbedarf der Menschen gedeckt werden kann und dass z. B. Wind und Sonnenenergie leider nicht konstant zur Verfügung stehen. Aber die Ökostrom-Anbieter investieren auch in die Forschung. Und ich hab ein besseres Gefühl, wenn ich abends die Glotze einschalte.
Dienstag, 13. Oktober 2009
Out of order ...
... zumindest vorübergehend. Mein neuer Job fordert mich sehr. Und mein alter Rechner fordert den Ruhestand. Er mag einfach nicht mehr. Entsprechend widerwillig geht er auf meine Blog-Versuche ein. Okay, okay, ich habe verstanden! Du darfst bald in Rente gehen. Neues auf meinem Blog gibt es dann leider erst Ende Oktober, wenn das neue "Baby" bei mir Einzug gehalten hat. Und wenn ich Einzug in der neuen Wohnung gehalten habe.
P.S. Hat jemand Kartons übrig? ;-)
P.S. Hat jemand Kartons übrig? ;-)
Mittwoch, 16. September 2009
Woran ich merke, dass der Herbst da ist:
Auf der Straße liegen wieder so viele zermatschte Kastanien.
In der Zeitung gibt es weniger Hochzeitsanzeigen.
Meine Bude wird wieder von achtbeinigen Krabblern heimgesucht.
Die Sonne muss sich morgens durch dicke Nebelschwaden fressen.
Viele Menschen bekommen auf einmal schlechtere Laune.
Ich muss mir morgens wieder die Haare trockenföhnen.
Wespen und Bienen torkeln orientierungslos in Wohnräumen herum.
Und was sind eure Herbstindikatoren?
In der Zeitung gibt es weniger Hochzeitsanzeigen.
Meine Bude wird wieder von achtbeinigen Krabblern heimgesucht.
Die Sonne muss sich morgens durch dicke Nebelschwaden fressen.
Viele Menschen bekommen auf einmal schlechtere Laune.
Ich muss mir morgens wieder die Haare trockenföhnen.
Wespen und Bienen torkeln orientierungslos in Wohnräumen herum.
Und was sind eure Herbstindikatoren?
Dienstag, 15. September 2009
Es war einmal
Auf einem Schulhof, vor ungefähr 30 Jahren: Ein Schüler des Physik-Leistungskurses der 13. Klasse beobachtet, wie ein paar Mädels aus der 11. auf dem Hof ihre Runden drehen. Herr Lang, der Physik-Lehrer des Schülers, stellt sich neben ihn und fragt neugierig: »Na, welche ist es denn?« Der Schüler deutet auf ein Mädchen mit braunen, langen Haaren. »Jaaa, die hat Klasse!«, bestätigt Herr Lang. »Ich unterrichte sie in Mathe.«
Der Physik-Schüler und das braunhaarige Mädchen wurden ein Paar.
Zwei Jahre danach kam das erste Kind zur Welt - ein Mädchen. Herr Lang staunte nicht schlecht, als das Mädchen Jahre später in seinem Matheunterricht saß. Er erlebte, wie sie sich in den Jungen verliebte, der eine Reihe hinter ihr saß. Und Herr Lang staunte noch mehr, als er kurz darauf eine ihrer Schwestern und etwas später auch einen ihrer Brüder unterrichten durfte.
Herr Lang schleuste das Mädchen erfolgreich durch's Mathe-Abitur und freute sich, als er sie nach Ihrem Studium wiedersah. Als Journalistin berichtete sie über die Oberstufenreform, zu der er einen Info-Abend veranstaltete.
Acht weitere Jahre vergingen. Herr Lang war mittlerweile stellvertretender Schulleiter geworden. Ein neuer Schwung Fünftklässer wurde eingeschult und Herr Lang hielt die Begrüßungsrede bei der Einführungsveranstaltung. Danach kam ein kleiner, dünner Fünftklässler auf ihn zu und sagte: »Ich soll Sie von meiner Mama, meinem Papa und meinen Geschwistern herzlich grüßen. Die waren alle schon bei Ihnen auf der Schule.«
Ob Herr Lang sich in diesem Moment alt gefühlt hat, weiß ich nicht. Aber eines steht fest: Ich kenne nur wenige Lehrer, die ihren Beruf so lieben wie Herr Lang. Und ich kenne noch weniger, die so viele Schüler mit so viel Verständnis, Humor und Güte durch ihre Schullaufbahn begleitet haben wie er.
Philipp, der jetzt ein Fünftklässler ist, wird übrigens der Letzte unserer Sippschaft sein, mit dem Herr Lang zu tun haben wird ...
Der Physik-Schüler und das braunhaarige Mädchen wurden ein Paar.
Zwei Jahre danach kam das erste Kind zur Welt - ein Mädchen. Herr Lang staunte nicht schlecht, als das Mädchen Jahre später in seinem Matheunterricht saß. Er erlebte, wie sie sich in den Jungen verliebte, der eine Reihe hinter ihr saß. Und Herr Lang staunte noch mehr, als er kurz darauf eine ihrer Schwestern und etwas später auch einen ihrer Brüder unterrichten durfte.
Herr Lang schleuste das Mädchen erfolgreich durch's Mathe-Abitur und freute sich, als er sie nach Ihrem Studium wiedersah. Als Journalistin berichtete sie über die Oberstufenreform, zu der er einen Info-Abend veranstaltete.
Acht weitere Jahre vergingen. Herr Lang war mittlerweile stellvertretender Schulleiter geworden. Ein neuer Schwung Fünftklässer wurde eingeschult und Herr Lang hielt die Begrüßungsrede bei der Einführungsveranstaltung. Danach kam ein kleiner, dünner Fünftklässler auf ihn zu und sagte: »Ich soll Sie von meiner Mama, meinem Papa und meinen Geschwistern herzlich grüßen. Die waren alle schon bei Ihnen auf der Schule.«
Ob Herr Lang sich in diesem Moment alt gefühlt hat, weiß ich nicht. Aber eines steht fest: Ich kenne nur wenige Lehrer, die ihren Beruf so lieben wie Herr Lang. Und ich kenne noch weniger, die so viele Schüler mit so viel Verständnis, Humor und Güte durch ihre Schullaufbahn begleitet haben wie er.
Philipp, der jetzt ein Fünftklässler ist, wird übrigens der Letzte unserer Sippschaft sein, mit dem Herr Lang zu tun haben wird ...
Donnerstag, 10. September 2009
Immer auf der Suche
Neuer Job, neue Stadt, neue Wohnung? Ganz so einfach ist es leider nicht. Es ist eine Frechheit, was einem auf dem Wohnungsmarkt für viel Kohle so alles angeboten wird. Braun-grüne Badezimmer sind noch das geringste Übel, die Heizöltanks neben dem Schlafzimmer schon unangenehmer.
Die Krönung war neulich ein älterer Herr, der mir eine 2-Zimmer-Wohnung vermieten wollte. Eigentlich halte ich mich nicht für verklemmt. Dass er aber während der Besichtigung nur mit einer Unterhose bekleidet vor mir rumhüpfte, fand ich dann doch irgendwie unpassend. Ach ja: Er erklärte noch, dass er auch sehr hilfsbereit sei und gerne mal die Wäsche seiner Untermieterinnen abhängen würde.
Danke, nein. Da such ich lieber noch ein wenig weiter!
Die Krönung war neulich ein älterer Herr, der mir eine 2-Zimmer-Wohnung vermieten wollte. Eigentlich halte ich mich nicht für verklemmt. Dass er aber während der Besichtigung nur mit einer Unterhose bekleidet vor mir rumhüpfte, fand ich dann doch irgendwie unpassend. Ach ja: Er erklärte noch, dass er auch sehr hilfsbereit sei und gerne mal die Wäsche seiner Untermieterinnen abhängen würde.
Danke, nein. Da such ich lieber noch ein wenig weiter!
Samstag, 5. September 2009
Wunschliste für den ... Weihnachtsmann!
Ich brauche dringend einen neuen Rechner, damit ich "The Whispered World" spielen kann. "Edna bricht aus" war auf meinem alten Teil nämlich schon eine echte Qual!!!
Hach, was hab ich doch für Luxusprobleme ... ;-)
Hach, was hab ich doch für Luxusprobleme ... ;-)
Dienstag, 1. September 2009
Es ist ein Brot!
Mittwoch, 19. August 2009
JJ-Freizeit-Entertainment
»Wir machen ein Aktionswochenende«, sagte Jule und mir wurde schon Angst und Bange. Woher Jule ihre Energie nimmt, ist mir schleierhaft. Ich werde schon müde, wenn ich ihr nur zugucke. Dennoch: Wer Depressionen hat, Langeweile oder wahlweise einfach nur schlechte Laune sollte sich vertrauensvoll an Jule wenden. Eine bessere Animateurin gibt es nicht.
Es wurde ein Aktionswochenende.
Und hier sind die Teilnahmebedingungen:
1. Die Teilnehmer des Aktionswochenendes müssen riesenwasserrutschenkompatibel sein. Die Rutsche muss zu zweit genutzt werden – das erhöht die Geschwindigkeit um mindestens 40 Prozent.
2. Blaue Flecken sind einzukalkulieren.
3. Wer beim Powershopping keine passenden Hosenanzüge findet, muss stattdessen mindestens drei T-Shirts in Knallfarben kaufen, um Frust zu vermeiden. Strickpullover werden nicht als adäquater Ersatz toleriert!
3. Zweifelhafte Musikshows im TV dürfen nur in Begleitung homosexueller Mitbürger konsumiert werden. Das erhöht den Fun-Faktor um mindestens 100 Prozent.
4. WG-Siff-Partys sind nur in alkoholisiertem Zustand mitzumachen. Dabei müssen die Teilnehmer darauf achten, ihr korrektes Lebensalter zu verschweigen. Schmutz und Müll sind großzügig zu übersehen und obliegen nicht der Verantwortung von JJ-Freizeit-Entertainment.
5. Den Anweisungen des aufsichthabenden Feuerwehrmannes ist umgehend Folge zu leisten.
6. Um Doppelfahrten zu vermeiden sind die Transportfahrräder auf dem Heimweg mit der maximal möglichen Personenzahl zu belegen.
7. Etwaigen polizeilichen Aufforderungen, die besagen, dass die Personenzahl auf den Transportfahrrädern zu verringern ist, müssen vorübergehend befolgt werden. Außer Sichtweite gelten wieder die Bestimmungen aus Punkt 6.
8. Teilnehmer des Aktionswochenendes dürfen einander während der Nachtruhe NICHT durch gespensterähnliche Verkleidungen wie Nachthemden o. ä. erschrecken.
9. Für Unfälle, Verletzungen und psychische Schäden kann JJ-Freizeit-Entertainment keinerlei Haftung übernehmen.
10. Genießen Sie Ihr Aktions-Wochenende und buchen Sie bald wieder bei JJ-Freizeit-Entertainment!
Es wurde ein Aktionswochenende.
Und hier sind die Teilnahmebedingungen:
1. Die Teilnehmer des Aktionswochenendes müssen riesenwasserrutschenkompatibel sein. Die Rutsche muss zu zweit genutzt werden – das erhöht die Geschwindigkeit um mindestens 40 Prozent.
2. Blaue Flecken sind einzukalkulieren.
3. Wer beim Powershopping keine passenden Hosenanzüge findet, muss stattdessen mindestens drei T-Shirts in Knallfarben kaufen, um Frust zu vermeiden. Strickpullover werden nicht als adäquater Ersatz toleriert!
3. Zweifelhafte Musikshows im TV dürfen nur in Begleitung homosexueller Mitbürger konsumiert werden. Das erhöht den Fun-Faktor um mindestens 100 Prozent.
4. WG-Siff-Partys sind nur in alkoholisiertem Zustand mitzumachen. Dabei müssen die Teilnehmer darauf achten, ihr korrektes Lebensalter zu verschweigen. Schmutz und Müll sind großzügig zu übersehen und obliegen nicht der Verantwortung von JJ-Freizeit-Entertainment.
5. Den Anweisungen des aufsichthabenden Feuerwehrmannes ist umgehend Folge zu leisten.
6. Um Doppelfahrten zu vermeiden sind die Transportfahrräder auf dem Heimweg mit der maximal möglichen Personenzahl zu belegen.
7. Etwaigen polizeilichen Aufforderungen, die besagen, dass die Personenzahl auf den Transportfahrrädern zu verringern ist, müssen vorübergehend befolgt werden. Außer Sichtweite gelten wieder die Bestimmungen aus Punkt 6.
8. Teilnehmer des Aktionswochenendes dürfen einander während der Nachtruhe NICHT durch gespensterähnliche Verkleidungen wie Nachthemden o. ä. erschrecken.
9. Für Unfälle, Verletzungen und psychische Schäden kann JJ-Freizeit-Entertainment keinerlei Haftung übernehmen.
10. Genießen Sie Ihr Aktions-Wochenende und buchen Sie bald wieder bei JJ-Freizeit-Entertainment!
Montag, 17. August 2009
Trauma überwunden!
Erinnert ihr euch noch an die alten DOS-Spiele? Als ich etwa 12 war, durfte ich auf dem Laptop meines Vaters »Prince of Persia« spielen. Ich wurde mit der Zeit richtig gut darin und schaffte es immerhin bis Level 12. Aber niemals, NIEMALS habe ich herausgefunden, wie man das Spiegelbild besiegt. Ein Trauma, das mich seither verfolgt.
Kindheitstraumen muss man bekanntlich aufarbeiten. Und was für ein Glück: Heute gibt es nicht nur Walktroughs bei Youtube, es gibt auch Komplettlösungen zum Durchlesen. Gut, vielleicht ist das gegen die Spielerehre, aber ich konnte nicht anders ... Im Urlaub hab ich mir den Prinzen nochmal vorgenommen. Und siehe da: Wenn man weiß, wie's geht, ist es ein Kinderspiel. Ich habe nicht nur das Spiegelbild besiegt, sondern auch den bösen Jaffar!!! Und ich hab die Prinzessin gekriegt! In die Highscore-Liste habe ich mich unter »Trauma überwunden« eingetragen ...

Und alle geübten Spieler-Hasen, die vieeeel schwierigere Games spielen, mögen die Klappe halten! ;-)
Kindheitstraumen muss man bekanntlich aufarbeiten. Und was für ein Glück: Heute gibt es nicht nur Walktroughs bei Youtube, es gibt auch Komplettlösungen zum Durchlesen. Gut, vielleicht ist das gegen die Spielerehre, aber ich konnte nicht anders ... Im Urlaub hab ich mir den Prinzen nochmal vorgenommen. Und siehe da: Wenn man weiß, wie's geht, ist es ein Kinderspiel. Ich habe nicht nur das Spiegelbild besiegt, sondern auch den bösen Jaffar!!! Und ich hab die Prinzessin gekriegt! In die Highscore-Liste habe ich mich unter »Trauma überwunden« eingetragen ...

Und alle geübten Spieler-Hasen, die vieeeel schwierigere Games spielen, mögen die Klappe halten! ;-)
Donnerstag, 13. August 2009
Wahre Gedankenakrobatik
Ich habe mich noch nie intensiv mit Erich Fried beschäftigt.
Aber neulich bin ich auf das hier gestoßen. Genial!
Leilied bei Ungewinster
Tschill tschill mein möhliges Krieb,
Draußen schnirrt höhliges Stieb,
Draußen schwirrt kreinige Trucht,
Du aber bist meine Jucht,
Du aber bist was mich tröhlt,
Dir bin ich immer gefröhlt,
Du bist mein einziges Schnülp,
Du bist mein Holp und mein Hülp,
Wenn ich allein lieg im Schnieb,
denk ich an dich mein Krieb.
Aber neulich bin ich auf das hier gestoßen. Genial!
Leilied bei Ungewinster
Tschill tschill mein möhliges Krieb,
Draußen schnirrt höhliges Stieb,
Draußen schwirrt kreinige Trucht,
Du aber bist meine Jucht,
Du aber bist was mich tröhlt,
Dir bin ich immer gefröhlt,
Du bist mein einziges Schnülp,
Du bist mein Holp und mein Hülp,
Wenn ich allein lieg im Schnieb,
denk ich an dich mein Krieb.
Dienstag, 28. Juli 2009
Tür an Tür mit Demenzia
Die Oma aus dem Haus am Ende der Straße sitzt bei schönem Wetter immer draußen auf ihrer Bank. Ich habe keine Ahnung, wie alt sie ist. 80? 90? (Also, die Oma - nicht die Bank!) Wir haben uns schon öfter unterhalten. Immer, wenn ich im Auto an ihr vorbeifahre, winke ich ihr. Und sie winkt freudig zurück.
Heute, ich hatte gerade mein Auto auf dem Parkplatz abgestellt, kam sie zu mir rüber und sprach mich an. In welchem Haus ich denn nochmal wohnen würde? Wo ich arbeite? Und wo ich ürsprünglich herkomme? Ich gab ihr Antwort, wie immer. Und sie sagte mir, dass ich es doch gut getroffen hätte mit meiner Wohnung, so idyllisch. Ich nickte, wie immer.
Als wir uns verabschiedet hatten, murmelte sie beim Weggehen in reinstem Badisch halblaut vor sich hin: "Ganz arg nett isch se!"
Ich finde das Ömchen auch nett. Und deshalb führe ich auch immer wieder gerne dieselbe Unterhaltung mit ihr. Jede Woche aufs Neue.
Heute, ich hatte gerade mein Auto auf dem Parkplatz abgestellt, kam sie zu mir rüber und sprach mich an. In welchem Haus ich denn nochmal wohnen würde? Wo ich arbeite? Und wo ich ürsprünglich herkomme? Ich gab ihr Antwort, wie immer. Und sie sagte mir, dass ich es doch gut getroffen hätte mit meiner Wohnung, so idyllisch. Ich nickte, wie immer.
Als wir uns verabschiedet hatten, murmelte sie beim Weggehen in reinstem Badisch halblaut vor sich hin: "Ganz arg nett isch se!"
Ich finde das Ömchen auch nett. Und deshalb führe ich auch immer wieder gerne dieselbe Unterhaltung mit ihr. Jede Woche aufs Neue.
Dienstag, 16. Juni 2009
Diagnose: Verbal-Schwindel
Mein Bruder hat heute sein mündliches Fach-ABI bestanden. An dieser Stelle mal ganz offiziell: Glückwunsch! Ich bin riesig stolz auf dich!
Heute Abend ereignete sich dann folgender Dialog:
Ich (zu Herrn T.): Matze hat das Mündliche bestanden. Mit 2,0.
Herr T.: Schön. Ich hatte damals glaub ich auch etwas um die 2 herum.
Ich (angeberisch): Ich hatte 15 Punkte.
Herr T.: Du Streber!!! ... Welches Fach?
Ich: Deutsch.
Herr T.: Ahhh ...
Ich (in süßer Erinnerung schwelgend):
Ich hab die Prüfer einfach schwindelig geredet.
Herr T. (leise murmelnd): Das glaub ich gern ...
Heute Abend ereignete sich dann folgender Dialog:
Ich (zu Herrn T.): Matze hat das Mündliche bestanden. Mit 2,0.
Herr T.: Schön. Ich hatte damals glaub ich auch etwas um die 2 herum.
Ich (angeberisch): Ich hatte 15 Punkte.
Herr T.: Du Streber!!! ... Welches Fach?
Ich: Deutsch.
Herr T.: Ahhh ...
Ich (in süßer Erinnerung schwelgend):
Ich hab die Prüfer einfach schwindelig geredet.
Herr T. (leise murmelnd): Das glaub ich gern ...
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