Mein Bruder hat heute sein mündliches Fach-ABI bestanden. An dieser Stelle mal ganz offiziell: Glückwunsch! Ich bin riesig stolz auf dich!
Heute Abend ereignete sich dann folgender Dialog:
Ich (zu Herrn T.): Matze hat das Mündliche bestanden. Mit 2,0.
Herr T.: Schön. Ich hatte damals glaub ich auch etwas um die 2 herum.
Ich (angeberisch): Ich hatte 15 Punkte.
Herr T.: Du Streber!!! ... Welches Fach?
Ich: Deutsch.
Herr T.: Ahhh ...
Ich (in süßer Erinnerung schwelgend):
Ich hab die Prüfer einfach schwindelig geredet.
Herr T. (leise murmelnd): Das glaub ich gern ...
Dienstag, 16. Juni 2009
Dienstag, 9. Juni 2009
Ich bin verwirrt
»Der Sommerschlussverkauf beginnt jetzt«, stand heute in der E-Mail eines Klamotten-Versenders. Irgendwie scheint da etwas an mir vorbeigegangen zu sein. Meiner Info und meinem Gefühl nach hat der Sommer noch nicht mal angefangen ...
Freitag, 15. Mai 2009
Jung geblieben (Teil 2)
Ich habe mich heute ein wenig mit meinen Kollegen unterhalten. Wir haben beschlossen, demnächst mal eine Kinder-Party zu machen. So mit Lego-Burgen bauen, Playmobil spielen, Pfeil und Bogen schnitzen etc. Und dabei hören wir Kinderkassetten. Die drei ???, Fünf Freunde oder vielleicht auch Benjamin Blümchen. Die Folgen mit dem alten Lied und mit dem alten Sprecher, versteht sich! Will noch jemand mitmachen?
P.S. Herr Berger: Wir können gerne auch noch eine Unimog-Session einbauen und Jan dazu einladen ...
P.S. Herr Berger: Wir können gerne auch noch eine Unimog-Session einbauen und Jan dazu einladen ...
Mittwoch, 13. Mai 2009
Jung geblieben
Neulich war ich mal wieder in der Heimat. Prima Gelegenheit, um mit Mama shoppen zu gehen. Wir stehen in einem Schuhladen, in dem seit mindestens 20 Jahren die gleiche Verkäuferin arbeitet.
Verkäuferin (zu mir): »Darf ich dir dazu den zweiten Schuh bringen?«
Ich gucke etwas irritiert, denn mit meinen gesegneten 27 Jahren werde ich seit einiger Zeit von Verkäufern nur noch selten geduzt.
Mama: »Naja, sieh es als Kompliment. Sie kennt dich halt schon, seit du klein bist. Und außerdem siehst du nicht aus wie 27 ...«
Ist ja toll. Könnte aber stimmen. Denn ich wurde auch schon im Alter von 25 Jahren beim Zigaretten-Kauf mit strenger Verkäuferinnen-Miene gefragt: »Sind Sie denn schon 18?«
Verkäuferin (zu mir): »Darf ich dir dazu den zweiten Schuh bringen?«
Ich gucke etwas irritiert, denn mit meinen gesegneten 27 Jahren werde ich seit einiger Zeit von Verkäufern nur noch selten geduzt.
Mama: »Naja, sieh es als Kompliment. Sie kennt dich halt schon, seit du klein bist. Und außerdem siehst du nicht aus wie 27 ...«
Ist ja toll. Könnte aber stimmen. Denn ich wurde auch schon im Alter von 25 Jahren beim Zigaretten-Kauf mit strenger Verkäuferinnen-Miene gefragt: »Sind Sie denn schon 18?«
Dienstag, 28. April 2009
Was man von kleinen Brüdern lernen kann …
… die besten Zungenbrecher!
Unter einer Fichtenwurzel hörte ich einen Wichtel furzen.
Ich hörte einen Wichtel furzen unter einer Fichtenwurzel.
In einem dichten Fichtendickicht picken dicke Finken tüchtig.
Philipp lacht sich bei Letzerem schon immer im Voraus tot über den Schweinkram, der zwangsläufig dabei herauskommt.
Unter einer Fichtenwurzel hörte ich einen Wichtel furzen.
Ich hörte einen Wichtel furzen unter einer Fichtenwurzel.
In einem dichten Fichtendickicht picken dicke Finken tüchtig.
Philipp lacht sich bei Letzerem schon immer im Voraus tot über den Schweinkram, der zwangsläufig dabei herauskommt.
Montag, 27. April 2009
Kommunikation 2.0
Während eines Telefonats mit Björn:
Ich: »Gib mir doch mal deine Festnetznummer.« (Ich krame Zettel und Stift raus.)
Björn: »Okay. Warte mal ... Hm ...« (unverständliches Gebrummel)
Ich: »Wat denn nu?« (Ich halte den Stift bereit.)
Björn: »Ähhhh ... also... ich weiß die nicht auswendig. Ich rufe mich so selten selber an. Warte noch kurz ...«
Björn (flucht): »Ach, das ist doch Scheiße. Ich komm nicht ins Netz.«
Ich: ???
Björn: »Naja, ich hab meine Festnetznummer in meinem E-Mail-Postfach gespeichert!«
Ich: ...
Björn: »Ach, ich schick sie dir demnächst per Sms, okay?«
Ich wälze mich am Boden vor Lachen.
P.S. Nein, Björni. Ich hab dich nicht AUSgelacht. Ich bin einfach nur altmodisch und verstehe nix von Kommunikation 2.0. :-)
Ich: »Gib mir doch mal deine Festnetznummer.« (Ich krame Zettel und Stift raus.)
Björn: »Okay. Warte mal ... Hm ...« (unverständliches Gebrummel)
Ich: »Wat denn nu?« (Ich halte den Stift bereit.)
Björn: »Ähhhh ... also... ich weiß die nicht auswendig. Ich rufe mich so selten selber an. Warte noch kurz ...«
Björn (flucht): »Ach, das ist doch Scheiße. Ich komm nicht ins Netz.«
Ich: ???
Björn: »Naja, ich hab meine Festnetznummer in meinem E-Mail-Postfach gespeichert!«
Ich: ...
Björn: »Ach, ich schick sie dir demnächst per Sms, okay?«
Ich wälze mich am Boden vor Lachen.
P.S. Nein, Björni. Ich hab dich nicht AUSgelacht. Ich bin einfach nur altmodisch und verstehe nix von Kommunikation 2.0. :-)
Donnerstag, 23. April 2009
Gedankengrütze
Wenn jedes Unternehmen dieser Tage überdurchschnittliches Engagement von jedem einzelnen Mitarbeiter erwartet, wie definiert sich dann eigentlich der Durchschnitt???
Gedankengrütze – ich glaube, ich sollte mein Blog umbenennen:
»Gedankengrütze einer Printe«
Gedankengrütze – ich glaube, ich sollte mein Blog umbenennen:
»Gedankengrütze einer Printe«
Mittwoch, 22. April 2009
Der lila Rillen-Tanz
Ich finde ja, Bewerbungen schreiben ist der pure Horror. Zum einen kommt es mir schräg vor, mich selbst anzupreisen wie Sauerbier. Zum anderen gehe ich die Dinge gern strukturiert an. (Liegt wohl am Sternzeichen.) Also habe ich mir zwei prima Ratgeber-Bücher zum Thema gekauft. Bloß: Die widersprechen sich! Der eine schreibt: »Kaufen Sie eine lila Bewerbungsmappe mit Rillenkarton, die fällt positiv auf.« Der andere meint: »Welcher Voll-Horst von Personalchef ist so dämlich, auf lila Rillen reinzufallen statt auf die Qualifikation des Bewerbers zu achten?«
Einmal sind laut Buch Hobbys wichtige Persönlichkeitsmerkmale, dann wieder interessieren sich die Chefs angeblich einen Scheiß für die Freizeit eines Bewerbers.
Tja, wat denn nu?
Meine Lösung: Ich schicke an jedes Unternehmen zwei Mappen. Eine lila-farbene mit Rillen und mit Hobbys und eine neutrale ohne Rillen und ohne Hobbys. Und dann lege ich ein Blatt drauf, auf dem steht: »Lieber Personalchef, wenn Sie ein Voll-Horst sind, greifen Sie zur lila Mappe. Wenn nicht, nehmen Sie die andere.«
Einmal sind laut Buch Hobbys wichtige Persönlichkeitsmerkmale, dann wieder interessieren sich die Chefs angeblich einen Scheiß für die Freizeit eines Bewerbers.
Tja, wat denn nu?
Meine Lösung: Ich schicke an jedes Unternehmen zwei Mappen. Eine lila-farbene mit Rillen und mit Hobbys und eine neutrale ohne Rillen und ohne Hobbys. Und dann lege ich ein Blatt drauf, auf dem steht: »Lieber Personalchef, wenn Sie ein Voll-Horst sind, greifen Sie zur lila Mappe. Wenn nicht, nehmen Sie die andere.«
Dienstag, 14. April 2009
Weibliche Logik
Tabea (2 Jahre) hat einen sensationellen Plüsch-Kebab zu Ostern bekommen. Doch. Gibt's. In echt. Sie sitzt gerade auf ihrer kleinen Hollywood-Schaukel und isst Salzstangen. Und ja: Sie ist eine kleine Prinzessin mit Allüren.
Ich: »Tabea, zeig mir doch mal den Kebab, den der Osterhase gebracht hat.«
Tabea (nach Blick auf die angenagten Saltzstagen in vorwurfsvollem Ton): »Entweder zeigen. Entweder essen.«
Das ist weibliche Logik. Eigentlich hätte ich selbst drauf kommen können.
Ich: »Tabea, zeig mir doch mal den Kebab, den der Osterhase gebracht hat.«
Tabea (nach Blick auf die angenagten Saltzstagen in vorwurfsvollem Ton): »Entweder zeigen. Entweder essen.«
Das ist weibliche Logik. Eigentlich hätte ich selbst drauf kommen können.
Donnerstag, 26. März 2009
Herr T. baut Regale
Ich habe drei wackelige hölzerne IKEA-Schuhregale, die ich aus Platzgründen übereinandergestapelt habe. Leider ist diese Konstruktion recht einsturzgefährdet. Besonders beim Staubsaugen. ;-) Herr T. kann sowas nicht sehen. Also hat er die Regale auseinandergekommen, neu (und richtig) zusammengesteckt und fachgerecht mit Nägeln stabilisiert. Ich habe ihm mit Tränen in den Augen dafür gedankt. Dann ergab sich neulich folgendes Gespräch.
Ich: »Ich war mit Myriam shoppen.«
Herr T.: »Und, habt ihr was gefunden?«
Ich: »Nee, es war nicht so ergiebig. Aber ich hab Schuhe gekauft.«
Herr T. (leicht verzweifelt): »Eins sag ich dir aber gleich: Auf die Regalkonstruktion passt nicht NOCH eine Lage drauf!«
Ich: »Ich war mit Myriam shoppen.«
Herr T.: »Und, habt ihr was gefunden?«
Ich: »Nee, es war nicht so ergiebig. Aber ich hab Schuhe gekauft.«
Herr T. (leicht verzweifelt): »Eins sag ich dir aber gleich: Auf die Regalkonstruktion passt nicht NOCH eine Lage drauf!«
Dienstag, 24. März 2009
Herr T. ist wieder allein daheim
Ich: »Schön, dann hast du dein Revier ja wieder für dich!«
Herr T: »Ja! Und ich hab auch schon gewissenhaft in jede Ecke gepinkelt ... Du glaubst gar nicht, wie das stinkt. Wie hulle!«
Herr T: »Ja! Und ich hab auch schon gewissenhaft in jede Ecke gepinkelt ... Du glaubst gar nicht, wie das stinkt. Wie hulle!«
Freitag, 13. März 2009
Die Frage nach dem »Warum« ...
In den letzten Tagen nach Winnenden kam ja keiner daran vorbei. Ich habe zwei ganz einfache Antworten darauf.
Dieser Kerl hat Menschen getötet, weil er
a) eine Waffe hatte
b) krank im Kopf war.
Punkt. Was gibt es denn da noch rumzudiskutieren? Jetzt kommt wieder das übliche Blabla von wegen Außenseiter und Killerspiele. Mal im Ernst: Warum mutieren nicht ALLE, die Killerspiele spielen, zu Amok-Läufern? Und warum werden nicht ALLE, die in der Schule gehänselt wurden, keinen Anschluss hatten oder sonstwie vom Leben gestraft wurden, zu Mördern?
Weil ein kleiner Teil ihres Selbsts namens Vernunft sie daran hindert.
In jeder Gesellschaft und in jedem Jahrhundert gab und gibt es Verrückte, Durchgeknallte, die andere Menschen im kleinen oder im großen Stil umbringen. Vielleicht sollte man sich das mal vor Augen führen. Allerdings ist es halt auch so verdammt einfach, wenn man einen Schuldigen hat. Die Killerspiele!
Ich werde beantragen, dass man demnächst Brotmesser verbietet. Damit könnte ich doch morgen meinen Nachbarn niederstechen!
Vielleicht mache ich es mir aber zu einfach. Ich sehe ein, dass man ergründen will, warum so was passiert ist. Gerade auch für die Betroffenen, deren Leid unermesslich ist. Aber wird man das je können? Es kann so viele Schuldige geben. Die Schule, die Lehrer, die Eltern, die Klassenkameraden, die fehlenden Freunde, die fehlende Partnerin. (Habt ihr mal von einem Amok-Läufer gehört, der ein Mädel hatte, das ihn von Herzen liebte?) Und schon bin ich wieder am Anfang. Ein solches Unglück passiert, wenn jemand a) krank in seinem armen Hirn ist und b) eine Waffe in die Finger bekommt.
Und die Lösung? Killerspiele verbieten? Waffen verbieten? Gedankenkontrolle?
Hm. Wie wäre es mit mehr Liebe und Fürsorge, von Mensch zu Mensch? Dass niemand verwahrlosen, vereinsamen und irre werden muss? Aber das ist natürlich eine Utopie.
Dieser Kerl hat Menschen getötet, weil er
a) eine Waffe hatte
b) krank im Kopf war.
Punkt. Was gibt es denn da noch rumzudiskutieren? Jetzt kommt wieder das übliche Blabla von wegen Außenseiter und Killerspiele. Mal im Ernst: Warum mutieren nicht ALLE, die Killerspiele spielen, zu Amok-Läufern? Und warum werden nicht ALLE, die in der Schule gehänselt wurden, keinen Anschluss hatten oder sonstwie vom Leben gestraft wurden, zu Mördern?
Weil ein kleiner Teil ihres Selbsts namens Vernunft sie daran hindert.
In jeder Gesellschaft und in jedem Jahrhundert gab und gibt es Verrückte, Durchgeknallte, die andere Menschen im kleinen oder im großen Stil umbringen. Vielleicht sollte man sich das mal vor Augen führen. Allerdings ist es halt auch so verdammt einfach, wenn man einen Schuldigen hat. Die Killerspiele!
Ich werde beantragen, dass man demnächst Brotmesser verbietet. Damit könnte ich doch morgen meinen Nachbarn niederstechen!
Vielleicht mache ich es mir aber zu einfach. Ich sehe ein, dass man ergründen will, warum so was passiert ist. Gerade auch für die Betroffenen, deren Leid unermesslich ist. Aber wird man das je können? Es kann so viele Schuldige geben. Die Schule, die Lehrer, die Eltern, die Klassenkameraden, die fehlenden Freunde, die fehlende Partnerin. (Habt ihr mal von einem Amok-Läufer gehört, der ein Mädel hatte, das ihn von Herzen liebte?) Und schon bin ich wieder am Anfang. Ein solches Unglück passiert, wenn jemand a) krank in seinem armen Hirn ist und b) eine Waffe in die Finger bekommt.
Und die Lösung? Killerspiele verbieten? Waffen verbieten? Gedankenkontrolle?
Hm. Wie wäre es mit mehr Liebe und Fürsorge, von Mensch zu Mensch? Dass niemand verwahrlosen, vereinsamen und irre werden muss? Aber das ist natürlich eine Utopie.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Who knows where the time goes?
Sonntag, 22. Februar 2009
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