Freitag, 24. Oktober 2008

Tausendmal gesehen ...

Neulich habe ich mir mal wieder den Klassiker »Forrest Gump« angeschaut. Natürlich habe ich wieder geheult, als Baba stirbt und Forrest sagt: »Er war mein bester, guter Freund. Und sogar ich weiß, dass man das nicht an jeder Straßenecke findet.« Schluchz. Aber diesmal ist mir etwas aufgefallen. Seltsam, dass mich das vorher nie gestört hat: Diese Jenny, Forrests große Liebe, ist eigentlich ein selbstsüchtiges Aas.


Sie taucht immer nur dann bei ihm auf, wenn es ihr gerade schlecht geht. Wie er damit klarkommt, dass sie immer wieder aus seinem Leben verschwindet, ist ihr völlig egal. Außerdem scheint es für sie auch selbstverständlich zu sein, dass er einfach immer da ist, wenn sie mit dem Finger schnippt. Und dass sie ihm auch noch seinen Sohn vorenthält! Luder! Die hat ihn gar nicht verdient.

5 Kommentare:

Jehuty hat gesagt…

Moment... Ich habe das mit Forrests Freudin schon beim ersten Mal bemerkt. :P

Aber ja, es ist wirklich ein sehr trauriger Film. Ich gucke ihn trotzdem gerne. Mhm, mal bei Amazon gucken wie teuer die DVD ist...

MrLuzifer hat gesagt…

tja, Frauen halt. *duckundlauf*

7,95 €iero

Aber der Film ist richtig gut. :)

Faappy hat gesagt…

Was ist denn nun eigentlich mit der Fortsetzung?

Elisabeth hat gesagt…

Hä? Sollte es eine Forrest-Gump-Fortsetzung geben? Davon weiß ich ja gar nix!

Anonym hat gesagt…

Naja nichts für Ungut, aber legen wir den Fokus mal auf Jennys Leben und Kindheit - dann sollte ihre Art verzeihlich sein. Ich glaube nicht, dass sie absichtlich verletzten will, sie kann nicht anders, sie sucht die Liebe und die Zärtlichkeit, kann beides aber auf Dauer nicht ertragen, weil sie denkt, dass sie es nicht verdient und flüchtet. ALLE Szenen mit Jenny in späteren Jahren zeigen nur zu gut an, was für ein armes Würstchen sie ist und wie wenig sie von sich selbst hält (vergewaltigt, später nackt mit Gitarre, koksend, trinkend, sich von anderen Kerlen prügeln lassen). Wer findet da nicht: "Lauf Jenny lauf!"