Wenn was mit Kindern ist – das geht gaaar nicht.
So kriegt man mich immer!
Gestern. Eine lange Autofahrt. Ich muss ein Seminar halten und bin deshalb tierisch nervös. Ablenkung muss her. CD-Player ist kaputt. Also Radio an. Kriege leider nur einen unerträglichen Schlagersender rein. Egal, ich muss mich irgendwie ein wenig beruhigen. Denkste! Der Schlagersender bringt einen Song über einen kleinen Jungen, der im Rollstuhl sitzt. Sein Papa, ein LKW-Fahrer, ist vor einem Jahr tödlich verunglückt und nun sitzt der Kleine mit Papas altem Funkgerät da und funkt den ganzen Tag auf Kanal 14. Ein Brummifahrer unterhält sich mit dem Jungen ...
Maaaaann. Ich habe angefangen zu heulen wie ein Schlosshund. Wegen so einem rührseligen Mist.
Heute in der Redaktion habe ich den Song dann an meinen Kolleginnen getestet. Ergebnis: Die sind auch nicht besser.
Das hat mich etwas beruhigt. :-)
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3 Kommentare:
"Teddybär 1.4" von Johnny Hill. Kenne ich auch. Davon gibt's noch einen zweiten Teil, der drückt aber nicht ganz so auf die Tränendrüse.
Der Klassiker.
Spätestens wenn die Mutter funkt ist die okulare Trockenzeit vorbei.
Huch. Ihr kennt das wohl alle?
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