Manche Menschen arbeiten nur unter Druck so richtig gut. Ich gehöre zu meinem Leidwesen dazu. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum ich mit dem Texten eines Berichts bis zum Abgabetag warte, um dann unter Schweiß und Tränen morgens um 6.30 Uhr damit anzufangen. Da kann man doch nur mit dem Kopf schütteln.
Sowas läuft dann ungefähr so ab:
Ich komme abends heim, nach einem laaangen Arbeitstag mit noch lääängerer Geschäftsreise. Bin todmüde, weiß aber: "Morgen musst du deinen Text abgeben." Uahhh. Aber ich bin so schrecklich unfit. Also. Erstmal ein Stündchen schlafen. Daraus werden zwei. Erschreckt hochfahren, auf die Uhr blinzeln. Fluchen. Aufstehen. Rechner hochfahren ... Ach nee. Bin noch nicht in Stimmung für's Schreiben. Muss erstmal richtig aufwachen. Rufe lieber erst noch XY an. Quatsch ne Stunde. Daraus werden zwei. Huch. Mitternacht schon durch. Jetzt musste aber wirklich anfangen. Hm. Vielleicht zur Stärkung vorher noch einen Tee kochen. Wasserkocher an. Puh. Ich bin ganz schön müde. Heute krieg ich wohl nichts mehr geregelt. Also Rechner aus. Bett gehen. Und beim Weckerstellen zähneknirschend sagen: "Tja, meine Liebe. Dann musste das wohl morgen früh machen. Ab 6.30 Uhr ..." Ahhh!!!
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3 Kommentare:
Kenn ich. Kenn ich. *g* Geht echt genauso. Bei manchen Sachen zögere ich wirklich bis zur letzten Sekunde. Und dann schwitzt man Blut und Tränen. Weiß auch nicht, wieso ich mir manchmal diesen Stress antu.. Aber manchmal ist man einfach aus der Puste oder hat keine Lust etwas zu machen (bsp. Artikel schreiben) und zieht andere Sachen vor.
Japp. Kann das auch sehr gut nachvollziehen. Ich schiebe meistens irgendwelche Versicherungs- oder Amts-Geschichten vor mir her. ^^
Schön! Dann fühle ich mich nicht so alleine mit der Aufschieberitis ... ;-)
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