Der Einsame
Einsam irr’ ich durch die Gassen,
durch den Regen, durch die Nacht.
Warum hast du mich verlassen?
Warum hast du das gemacht?
Nichts bleibt mir, als mich zu grämen,
gestern sprang ich in den Bach.
Um das Leben mir zu nehmen,
doch der Bach war viel zu flach.
Einsam irr’ ich durch den Regen,
und ganz feucht ist mein Gesicht.
Nicht allein des Regens wegen,
nein, davon alleine nicht.
Wo bleibt Tod im schwarzen Kleide?
Wo bleibt Tod und tötet mich?
Oder besser noch: Uns beide.
Oder besser: Erst mal dich!
Heinz Erhardt
Dieses Gedicht widme ich all meine Freunden, die gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, so schrecklichen Liebeskummer haben, dass ich es teilweise nicht mehr ertragen kann. Ihr Lieben, ihr könnt mir glauben: 1. Irgendwann geht es vorbei! Versprochen. 2. Es bleibt nur, das ganze Elend mit Humor zu nehmen. 3. Ich spreche aus Erfahrung! ;-)
Donnerstag, 27. November 2008
Dienstag, 25. November 2008
Winter Edition Vol. 1
Hach. Winter ist was Tolles. Eiszapfen an der Hauswand ...

Puderzucker im Garten ...

Weniger schön ist, dass ich heute keine einzige meiner immerhin
4 ! Autotüren aufbekommen habe. Deshalb mache ich nachher einen Einkaufsbummel bei ATU: »Ich hätte gerne ALLES!«
Naja. Das kommt davon, wenn man in einem Bergdorf wohnt! ;-)
Puderzucker im Garten ...
Weniger schön ist, dass ich heute keine einzige meiner immerhin
4 ! Autotüren aufbekommen habe. Deshalb mache ich nachher einen Einkaufsbummel bei ATU: »Ich hätte gerne ALLES!«
Naja. Das kommt davon, wenn man in einem Bergdorf wohnt! ;-)
Montag, 24. November 2008
Friss die Sau!
Philipp (9) liest gerade Asterix. Völlig von der Thematik gefangen genommen, verkündet er der Mama:
»Ich möchte mal Wildschwein-Braten essen!«
Mama ist etwas verblüfft, beschließt dann aber, den Kleinen zum Essen auszuführen. Dieter und Christiane, ein befreundetes Ehepaar, haben praktischerweise ein Restaurant. Und praktischerweise haben sie dieser Tage gerade »Wildwochen«.
Der große Bruder (18) sieht, wie sich Eltern und kleiner Bruder ausgehfein machen. Mit mäßigem Interesse fragt er:
»Wo geht ihr hin?«
Philipp antwortet stolz: »Wir gehen zum Dieter. Und dann essen wir das Wildschwein!«
Vater, Mutter und großer Bruder liegen am Boden vor Lachen.
»Ich möchte mal Wildschwein-Braten essen!«
Mama ist etwas verblüfft, beschließt dann aber, den Kleinen zum Essen auszuführen. Dieter und Christiane, ein befreundetes Ehepaar, haben praktischerweise ein Restaurant. Und praktischerweise haben sie dieser Tage gerade »Wildwochen«.
Der große Bruder (18) sieht, wie sich Eltern und kleiner Bruder ausgehfein machen. Mit mäßigem Interesse fragt er:
»Wo geht ihr hin?«
Philipp antwortet stolz: »Wir gehen zum Dieter. Und dann essen wir das Wildschwein!«
Vater, Mutter und großer Bruder liegen am Boden vor Lachen.
Montag, 10. November 2008
Immer bester Service!
Meine Cousine arbeitet neben der Schule her an einer Tanke. Meist abends. Letzte Woche ist es dann passiert: Es war kurz vor 22 Uhr, als ein vermummter Gangster die Tanke betrat und sinngemäß forderte: »Geld oder Leben!« Meine Cousine, die ja nicht doof ist und sich alle heldenhaften Anwandlungen verkniff, gab ihm bereitwillig die Kohle. Der Typ war gerade schon am Gehen, da fiel ihm noch etwas ein: »Zigaretten! Ich will noch Zigaretten!« Und mein Cousinchen fragte diensteifrig, mit zitternder Stimme: »Klar. Welche Marke???«
Donnerstag, 6. November 2008
Gesunder Menschenverstand
Es gibt Nachrichten, bei denen mir das Herz schwer wird. Waldbrände, verhungernde Kinder, Überschwemmungen ... Dabei denke ich jedes Mal: »Wo soll das noch enden?«
Und es gibt Nachrichten, da könnte ich einfach nur platzen vor Wut. So wie gestern. Wir haben im Radio über die Studentenproteste in Baden-Württemberg berichtet. Zum Glück habe ich mein Studium ja gerade noch ohne Studiengebühren hinter mich gebracht. Aber wenn ich höre, was da gerade abgeht, kann ich nicht anders als mich maßlos aufzuregen! Für die meisten Studenten ist es nicht einfach, die Studiengebühren aufzubringen. Viele entscheiden sich mittlerweile allein deswegen GEGEN ein Studium. Weil sie nicht wissen, wie sie das finanzieren sollen.
Und was machen die Hochschulen? Kaufen sie von dem zusätzlichen Geld Bücher für die Studis oder bezahlen sie besonders tolle Professoren? Nein!!! Die Musikhochschule Stuttgart richtet Ruheräume mit Relax-Liegen ein. Eine andere Hochschule kauft Plasma-Bildschirme, um das Kantinen-Menü anzuzeigen. Und die Uni Konstanz verbrät die Kohle für Segelboote! Für den Hochschulsport! Vielleicht, damit die Studenten, wenn sie in Ermangelung guter Bücher ihr Studium nicht packen, auf den See raus segeln können, um sich zu ertränken???
Da kann man nur noch beten. Herr, schick Hirn vom Himmel. Ich halt's nimmer aus!
Und es gibt Nachrichten, da könnte ich einfach nur platzen vor Wut. So wie gestern. Wir haben im Radio über die Studentenproteste in Baden-Württemberg berichtet. Zum Glück habe ich mein Studium ja gerade noch ohne Studiengebühren hinter mich gebracht. Aber wenn ich höre, was da gerade abgeht, kann ich nicht anders als mich maßlos aufzuregen! Für die meisten Studenten ist es nicht einfach, die Studiengebühren aufzubringen. Viele entscheiden sich mittlerweile allein deswegen GEGEN ein Studium. Weil sie nicht wissen, wie sie das finanzieren sollen.
Und was machen die Hochschulen? Kaufen sie von dem zusätzlichen Geld Bücher für die Studis oder bezahlen sie besonders tolle Professoren? Nein!!! Die Musikhochschule Stuttgart richtet Ruheräume mit Relax-Liegen ein. Eine andere Hochschule kauft Plasma-Bildschirme, um das Kantinen-Menü anzuzeigen. Und die Uni Konstanz verbrät die Kohle für Segelboote! Für den Hochschulsport! Vielleicht, damit die Studenten, wenn sie in Ermangelung guter Bücher ihr Studium nicht packen, auf den See raus segeln können, um sich zu ertränken???
Da kann man nur noch beten. Herr, schick Hirn vom Himmel. Ich halt's nimmer aus!
Montag, 3. November 2008
Furunkel-Heiner
Mein geschätzter Arbeitgeber veranstaltet jedes Jahr eine riesige Halloween-Party – ein richtiges Gruselgestalten-Inferno. Auch mit dabei: die »Horror-Show« eines – naja, sagen wir mal »nicht ganz erstklassigen« – Pop-Sängers. (Meine Kollegin behauptet ja, der »Horror« bestünde nicht im Auftritt der zwei oder drei Nachtgestalten, sondern erwachse einzig und allein der Tatsache, dass man 1,5 Stunden vor dem Eingang zum Gebäude anstehen muss.) Aber okay. Ich gehe ja auch nur dorthin, weil man jedes Mal so gutaussehende Traumtypen kennen lernt ... Wir haben diesen hier liebevoll »Furunkel-Heiner« getauft!

Ich hatte Angst. Echt. Das dümmliche Grinsen täuscht! Und nun dürft ihr googlen, was man unter dem Begriff »Furunkel« versteht. Außer Andi, der ist ja medizinisch bewandert und müsste es auswendig wissen! ;-)

Ich hatte Angst. Echt. Das dümmliche Grinsen täuscht! Und nun dürft ihr googlen, was man unter dem Begriff »Furunkel« versteht. Außer Andi, der ist ja medizinisch bewandert und müsste es auswendig wissen! ;-)
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