Ach je. Immer, wenn ein neues Heft rauskommt, habe ich so einen Stress an der Backe. Ich weiß nicht, warum es jedes Mal gegen Ende hin so ein Riesenberg ist. Man weiß doch vorher, wann die Zeitschrift erscheint und könnte das doch entspannt planen ... Naja. Heute ist Druckabnahme und das heißt, es wird erstmal wieder ruhiger. *Freu*
Und es gibt noch mehr Gründe zur Freude: Morgen hab ich frei *juppheidi*! Das heißt, das Wochenende fängt heute Abend schon an!
Außerdem haben gestern die Eltern meiner Freundin Silberhochzeit gefeiert und es war wirklich sehr schön. Wir hatten mit einem kleinen Chor was einstudiert und der »Auftritt« hat super geklappt. Dabei waren wir alle ganz schön aufgeregt!
Was gibt es noch Schönes? Bei mir zu Hause schneit es wie verrückt. Das ist sooo romantisch. Naja. Zumindest wenn man Winterreifen drauf hat und eine warme Jacke sein eigen nennt. :-)
Worüber freut ihr euch gerade?
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Freitag, 24. Oktober 2008
Tausendmal gesehen ...
Neulich habe ich mir mal wieder den Klassiker »Forrest Gump« angeschaut. Natürlich habe ich wieder geheult, als Baba stirbt und Forrest sagt: »Er war mein bester, guter Freund. Und sogar ich weiß, dass man das nicht an jeder Straßenecke findet.« Schluchz. Aber diesmal ist mir etwas aufgefallen. Seltsam, dass mich das vorher nie gestört hat: Diese Jenny, Forrests große Liebe, ist eigentlich ein selbstsüchtiges Aas.

Sie taucht immer nur dann bei ihm auf, wenn es ihr gerade schlecht geht. Wie er damit klarkommt, dass sie immer wieder aus seinem Leben verschwindet, ist ihr völlig egal. Außerdem scheint es für sie auch selbstverständlich zu sein, dass er einfach immer da ist, wenn sie mit dem Finger schnippt. Und dass sie ihm auch noch seinen Sohn vorenthält! Luder! Die hat ihn gar nicht verdient.

Sie taucht immer nur dann bei ihm auf, wenn es ihr gerade schlecht geht. Wie er damit klarkommt, dass sie immer wieder aus seinem Leben verschwindet, ist ihr völlig egal. Außerdem scheint es für sie auch selbstverständlich zu sein, dass er einfach immer da ist, wenn sie mit dem Finger schnippt. Und dass sie ihm auch noch seinen Sohn vorenthält! Luder! Die hat ihn gar nicht verdient.
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Schön, wenn die Kleinen groß werden
Ich habe auch noch einen großen Bruder. Er ist zwar jünger als ich, überragt mich aber um Haupteslänge. Er ist 18 Jahre alt. Manchmal echt schlimm, dieses Alter. Meine Mama tut mir leid.
Ich (da heimatlos weil mittlerweile ohne eigenes Zimmer im Elternhaus) frage also meinen großen kleinen Bruder:
»Kann ich mich mal in dein Zimmer verkrümeln, um in Ruhe zu telefonieren?«
Er: »Okay. Aber Finger weg vom Gras und meinen Pornos. Und lass das Spiel laufen!«
(Anm.: Mit »das Spiel« meint er »Gothic«. Das zockt er gerade. Und aus unerfindlichen Gründen muss das rund um die Uhr auf dem Rechner laufen. Vom Rest weiß ich zum Glück, dass er das nur gesagt hat, um mich zu provozieren. Äh, hoffe ich zumindest ...)
Ich (da heimatlos weil mittlerweile ohne eigenes Zimmer im Elternhaus) frage also meinen großen kleinen Bruder:
»Kann ich mich mal in dein Zimmer verkrümeln, um in Ruhe zu telefonieren?«
Er: »Okay. Aber Finger weg vom Gras und meinen Pornos. Und lass das Spiel laufen!«
(Anm.: Mit »das Spiel« meint er »Gothic«. Das zockt er gerade. Und aus unerfindlichen Gründen muss das rund um die Uhr auf dem Rechner laufen. Vom Rest weiß ich zum Glück, dass er das nur gesagt hat, um mich zu provozieren. Äh, hoffe ich zumindest ...)
Dienstag, 21. Oktober 2008
Ich glaub, ich spinne! (Vol. 2)
Johannes ist zwölf. Das heißt, er hatte ein paar Jahre Zeit, mich ganz genau kennen zu lernen. Und das nutzt er zu seinem Vorteil:
Mama (zu mir): »Ich weiß noch nicht, wo du schlafen sollst, das Gästezimmer ist noch nicht fertig renoviert ... Vielleicht kann Johannes dir sein Bett überlassen und für die eine Nacht bei Philipp im Zimmer schlafen?«
Johannes: »Klar. Das ist überhaupt kein Problem. Du kannst gerne mein Zimmer haben. Allerdings wohnt unter dem Schreibtisch eine riesige schwarze Spinne, die immer abends rauskommt und durch's Zimmer flitzt!«
Ich habe dann bei Mama auf der Wohnzimmercouch gepennt.
Mama (zu mir): »Ich weiß noch nicht, wo du schlafen sollst, das Gästezimmer ist noch nicht fertig renoviert ... Vielleicht kann Johannes dir sein Bett überlassen und für die eine Nacht bei Philipp im Zimmer schlafen?«
Johannes: »Klar. Das ist überhaupt kein Problem. Du kannst gerne mein Zimmer haben. Allerdings wohnt unter dem Schreibtisch eine riesige schwarze Spinne, die immer abends rauskommt und durch's Zimmer flitzt!«
Ich habe dann bei Mama auf der Wohnzimmercouch gepennt.
Montag, 20. Oktober 2008
Ansichtssache
Ich habe das Wochenende bei meiner Family verbracht. Und es ist immer wieder schön, wenn ich mich ausführlich mit meinen kleinen Brüdern unterhalten kann. Philipp ist neun Jahre alt.
Er kam abends mit stocksaurer Miene ins Wohnzimmer.
Ich: »Was ist los? Du kuckst so sauer ...«
Philipp: »Ich bin soooo wütend!!!«
Ich: »Auf wen denn?«
Philipp: »Auf die Mama. Die ist sooo fies!«
Ich: »Was hat sie dir denn getan?«
Philipp (nach einem lauten Seufzer): »Also, jetzt war ich heute morgen im Schwimmbad. Und danach hab ich geduscht und mich sauber gewaschen und alles ... Mit Seife!«
Ich: »Ja, und?«
Philipp (mit vor Empörung zitternder Stimme): »Und jetzt hat sie gesagt, ich soll mir trotzdem NOCHMAL die Füße waschen. Das ist sooo gemein!«
Ich: »...«
Er kam abends mit stocksaurer Miene ins Wohnzimmer.
Ich: »Was ist los? Du kuckst so sauer ...«
Philipp: »Ich bin soooo wütend!!!«
Ich: »Auf wen denn?«
Philipp: »Auf die Mama. Die ist sooo fies!«
Ich: »Was hat sie dir denn getan?«
Philipp (nach einem lauten Seufzer): »Also, jetzt war ich heute morgen im Schwimmbad. Und danach hab ich geduscht und mich sauber gewaschen und alles ... Mit Seife!«
Ich: »Ja, und?«
Philipp (mit vor Empörung zitternder Stimme): »Und jetzt hat sie gesagt, ich soll mir trotzdem NOCHMAL die Füße waschen. Das ist sooo gemein!«
Ich: »...«
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Ähm ...
Eigentlich ... Ja, eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nur wieder mit dem Bloggen zu beginnen, wenn mindestens zehn Menschen gegen die Schließung des Blogs protestieren. Nun sind es neun geworden. Auch ne schöne Zahl. Zudem sind mir in letzter Zeit immer mal wieder Gedanken durch den Kopf geschossen wie »Das wäre ne super Story für dein Blog!« oder »Stellenweise war's ja auch lustig, das Bloggen ...« Hm. Ob ich es langsam wieder wagen soll? Ob überhaupt noch jemand mitlesen würde? Mal schauen.
Einer wäre dann jedenfalls ganz schön in der Pflicht.
Nicht wahr, Herr Lucius? ;-)
Einer wäre dann jedenfalls ganz schön in der Pflicht.
Nicht wahr, Herr Lucius? ;-)
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