Donnerstag, 27. September 2007

Willi lebt

Ich will eine Kissenschlacht. Ich will einen IKEA-Katalog. Ich will ein kleines Orgel-Konzert. Ich will eine Kopfstreichelung. Ich will eine "Stolz-und-Vorurteil"-Session. Ich will, ich will, ich will. SOFORT!

Und: Ich bestehe auf einen Kniefall!
Egal, was gewisse andere Leute sagen!

Sprücheklopfer (7)

"Ich bin ja auf der einen Seite froh, dass ich heute meine Stickjacke anhabe. Auf der anderen Seite kratzt sie wie Hulle!"

Dienstag, 25. September 2007

Wake-Up-Call

Düdeldüdüdeldüdütt, Düdeldüdüdeldüdütt.

Ich schrecke aus dem Tiefschlaf hoch. Hä? Wo bin ich?
Wieviel Uhr ist es? Was ist das für ein grässliches Geräusch?

Düdeldüdüdeldüdütt, Düdeldüdüdeldüdütt.

Telefon. Oh Shit. Blick auf den Wecker. Kurz vor acht. Um 8.30 Uhr fängt mein Dienst an. Mein Weg zur Arbeit beträgt 15 Minuten.

"Hallo?"

Bine: "Morgen Süße. Ich hab verschlafen. Kannst du mich bitte abholen?" (...)

Ich habe es in 15 Minuten geschafft, zu duschen, mir die Haare zu waschen und zu fönen UND zu kämmen, mich anzuhosen, meine Tasche zusammenzupacken und zum Funk zu rasen. Bine abholen inklusive. Ich bin stolz auf mich. Essen musste leider mal wieder ausfallen.

Ich stelle hiermit einen offiziellen Antrag an das schwedische Einrichtungshaus meines Vertrauens: Lasst die Spätschicht doch bitte spätestens um 22 Uhr enden! So kann's nämlich nicht weitergehen.
Ich darf nicht dauernd so müde sein. Ich gehe am Stock.

Sonntag, 23. September 2007

Sonntag ab 12 Uhr. BETT!!!

Aftershowparty

Samstagnachmittag in der Redaktion

Freitag, 21. September 2007

Festival-Koma

Das bin ich nach 1,5 Tagen Festival, nach gefühlten 100 Stunden Arbeit und viel zu wenig Schlaf.
Und: There's more to go.
Mal sehen, wie ich am Sonntag aussehen werde ...

Sonntag, 16. September 2007

Sprücheklopfer (6)

"Du bist ein verdammter Pedant!
Aber ich liebe dich trotzdem."

Was würde ich nur bloggen, wenn ich keine Freunde hätte, die solche Dinge zu mir sagen? ;-)

Donnerstag, 13. September 2007

Blow-Job


Werbung für einen hochwertigen, exklusiven Edel-Puff in der badischen Sommermetropole?

Der neueste Slogan des 0190-Angebots, das ab 1 Uhr nachts im Deutschen Sportfernsehen ausgestrahlt wird?

Spruch, den die Selbsthilfegruppe der Anonymen Oral-Fixierten bei ihren Treffen benutzt?

Falsch, falsch, falsch.

Aufschrift des LKW eines badischen Unternehmens, das sich auf "Absaugen und Bekiesen von Flachdächern" spezialisiert hat. Wann immer die Fahrzeuge beim Funk auftauchen (wir haben hier reichlich bekieste Flachdächer), sorgen sie für ungemeine Erheiterung.
Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob die eindeutige Zweideutigkeit des Firmenslogans so gewollt war, oder nicht.
Wer versteht schon die Badenser ...

Mittwoch, 12. September 2007

Sprücheklopfer (5)

"Das Leben ist zu kurz um ständig stinkendsauer zu sein."

Dienstag, 11. September 2007

Ich glaub, ich spinne!

Ich führe Krieg. Nervenkrieg zum einen – denn ich könnte in meiner eigenen Wohnung jederzeit überfallen werden. Bewaffnete Schlachten zum anderen – schließlich ergebe ich mich nicht kampflos. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dem Feind an Stärke, Strategie und Intelligenz haushoch überlegen bin. Trotzdem ist er klar im Vorteil. Denn ich fürchte mich fast zu Tode, wenn er irgendwo auftaucht: schwarz, hässlich, unberechenbar, achtbeinig, erschreckend flink, rieeeesengroß (ca. 8 Zentimeter) und gerade jetzt im Herbst dauernd in oder vor meiner Wohnung. Ich glaube, es handelt sich um eine Winkelspinne. Vielleicht sind es auch mehrere? Zwei hab ich todesmutig gestaubsaugt. Und vorsichtshalber den Staubsauger danach 24 Stunden vor die Haustüre gestellt ...

Eine besonders fiese saß gestern Nacht, als ich heimkam, direkt über meinem Türschloss. Da stand ich also, ohne Zeitung zum Wegscheuchen, ohne Glas zum Drüberstülpen, ohne Deo und Feuerzeug zum Anzünden (Danke, Silver!), kurz: ohne Waffen. Was tun? Zu spät um die Nachbarn wachzuklingeln. In Frage kommende Ritter wohnen zu weit weg. Also habe ich das Biest aus sicherer Entfernung mit Stöcken beworfen, worauf es sich in die linke Ecke des Türrahmens verzogen hat. Vorteil: Ich konnte blitzschnell nach drinnen entkommen. Nachteil: Das Vieh lebt immer noch. Konstruktive Problemlösungsvorschläge bitte als Kommentar posten.

P.S. Nein, Daniel. Tauben sind NICHT schlimmer.
P.P.S. Nein, Annemie. Mäuse sind NICHT schlimmer.
P.P.P.S. Sorry an alle, die sich diese Story schon ein-
oder mehrmals anhören mussten ...