Wenn ich gestern Abend so müde gewesen wäre,
wie ich heute Morgen bin,
dann wäre ich heute Morgen so munter,
wie ich gestern Abend war.
(Hans Leitinger)
Diesen Spruch habe ich neulich mal irgendwo auf einem anderen Blog gelesen. Und heute passt er (mal wieder) perfekt.
Donnerstag, 30. August 2007
Mittwoch, 29. August 2007
Frühstücks-Parabel
„Oma und Opa sitzen im Altersheim beim Frühstück. Die beiden sind seit über 50 Jahren verheiratet. Wie jeden Morgen gibt es Brötchen. Jeder schneidet sich eines auf. Oma legt Opa die Oberseite ihres Brötchens auf den Teller. Opa gibt ihr dafür seine Unterseite.
Oma liebt Brötchen-Oberseiten. Aber Oma liebt auch Opa über alles. Deshalb überlässt sie ihm seit 50 Jahren beim Frühstück die obere Brötchenhälfte – um ihm was Gutes zu tun. Was Oma nicht weiß:
Opa mag die Unterseiten viel lieber. Und verzichtet jeden Morgen ihr zuliebe darauf, weil er glaubt, dass sie die Unterseite vorzieht.“
Ich erzähle diese Geschichte gerne, wenn ich jemandem (vorzugsweise Männern) verdeutlichen will, wie wichtig es ist, dass man das Maul aufmacht und sagt, was man will. Weil man schließlich nie wirklich wissen kann, was im Anderen vorgeht.
Auf den Kommentar von neulich war ich allerdings nicht gefasst:
Er: „Weißt du, wie man sowas vermeidet?“
Ich: „Ja, indem man miteinander REDET!“
Er: „Nein. Indem man TOAST isst!“
Oma liebt Brötchen-Oberseiten. Aber Oma liebt auch Opa über alles. Deshalb überlässt sie ihm seit 50 Jahren beim Frühstück die obere Brötchenhälfte – um ihm was Gutes zu tun. Was Oma nicht weiß:
Opa mag die Unterseiten viel lieber. Und verzichtet jeden Morgen ihr zuliebe darauf, weil er glaubt, dass sie die Unterseite vorzieht.“
Ich erzähle diese Geschichte gerne, wenn ich jemandem (vorzugsweise Männern) verdeutlichen will, wie wichtig es ist, dass man das Maul aufmacht und sagt, was man will. Weil man schließlich nie wirklich wissen kann, was im Anderen vorgeht.
Auf den Kommentar von neulich war ich allerdings nicht gefasst:
Er: „Weißt du, wie man sowas vermeidet?“
Ich: „Ja, indem man miteinander REDET!“
Er: „Nein. Indem man TOAST isst!“
Dienstag, 28. August 2007
Sprücheklopfer (4)
"Also, wenn du als Domina arbeiten würdest ...
Würde ich dir den Hintern versohlen!"
Ich möchte an dieser Stelle mal bemerken, dass ich mir sowas NICHT ausdenke! Übrigens sorry für die lange Sendepause.
Lag mit Halsweh und Fieber darnieder ...
Würde ich dir den Hintern versohlen!"
Ich möchte an dieser Stelle mal bemerken, dass ich mir sowas NICHT ausdenke! Übrigens sorry für die lange Sendepause.
Lag mit Halsweh und Fieber darnieder ...
Dienstag, 14. August 2007
Zum (Aus-) Wandern
"Derb". Das ist ein neues hippes Wort. Wusstet ihr nicht? Aber ihr wusstet zumindest, dass wandern wieder in ist? Nein?
Dann wisst ihr es jetzt.
Ein Kollege von der Jugendwelle erzählte in der Mittagskonferenz vom „Wandertag“-Schwerpunkt , der im Programm geplant ist. Großes Gelächter ringsum. Wandertag beim hippen Jugendradio? Fett!
Der Kollege verteidigte sich: „Wandern ist bei Jugendlichen gerade DER derbe Shit!“
Aha. Ich konstatiere an dieser Stelle zwei Dinge: Ich habe zum einen mit meinen 25 Jahren keine Ahnung von der Jugendsprache dieses Landes. Zum anderen bin ich sowas von out!
Ich fand Wandern nämlich schon immer ... langweilig. Und ich erinnere mich mit Grauen an unseren Schullandheim-Aufenthalt in der 7. Klasse. Der war einfach nur zum Gähnen. Denn wir taten den ganzen Tag nur eines: wandern! Irgendwann fing ich an zu bocken und zu meckern – und musste zur Strafe Bad und Klo der Jugendherberge putzen. Das war vielleicht mal derber Shit!
Dann wisst ihr es jetzt.
Ein Kollege von der Jugendwelle erzählte in der Mittagskonferenz vom „Wandertag“-Schwerpunkt , der im Programm geplant ist. Großes Gelächter ringsum. Wandertag beim hippen Jugendradio? Fett!
Der Kollege verteidigte sich: „Wandern ist bei Jugendlichen gerade DER derbe Shit!“
Aha. Ich konstatiere an dieser Stelle zwei Dinge: Ich habe zum einen mit meinen 25 Jahren keine Ahnung von der Jugendsprache dieses Landes. Zum anderen bin ich sowas von out!
Ich fand Wandern nämlich schon immer ... langweilig. Und ich erinnere mich mit Grauen an unseren Schullandheim-Aufenthalt in der 7. Klasse. Der war einfach nur zum Gähnen. Denn wir taten den ganzen Tag nur eines: wandern! Irgendwann fing ich an zu bocken und zu meckern – und musste zur Strafe Bad und Klo der Jugendherberge putzen. Das war vielleicht mal derber Shit!
Sonntag, 12. August 2007
Nostalgie
Noch ein kleiner Nachtrag zur Autopanne:
Das Auto hatte den Geist aufgegeben und wir saßen auf einem Rastplatz fest. Ich hatte in der Zwischenzeit mit meiner Versicherung, dem Abschleppdienst und meinem besten Freund telefoniert.
Ich (nachdenklich): "Was hat man eigentlich früher in einer solchen Situation gemacht, als man noch kein Handy hatte?"
Mona (nach langem Überlegen): "Da gab's doch diese Notrufsäulen ..."
P.S. Aus rein nostalgischen Gründen habe ich heute drei Postkarten verschickt. Nein, nein, keine E-Cards. Richtige Postkarten mit Briefmarke und so. Und ich bin zu Fuß zum Briefkasten gelaufen.
Das Auto hatte den Geist aufgegeben und wir saßen auf einem Rastplatz fest. Ich hatte in der Zwischenzeit mit meiner Versicherung, dem Abschleppdienst und meinem besten Freund telefoniert.
Ich (nachdenklich): "Was hat man eigentlich früher in einer solchen Situation gemacht, als man noch kein Handy hatte?"
Mona (nach langem Überlegen): "Da gab's doch diese Notrufsäulen ..."
P.S. Aus rein nostalgischen Gründen habe ich heute drei Postkarten verschickt. Nein, nein, keine E-Cards. Richtige Postkarten mit Briefmarke und so. Und ich bin zu Fuß zum Briefkasten gelaufen.
Donnerstag, 9. August 2007
Lieber Wettergott,
entschuldige, dass ich dich schon wieder störe. Aber ich habe ein wichtiges Anliegen. Könntest du es irgendwie so drehen, dass ab morgen wieder die Sonne scheint? Ich weiß, ich hab mal wieder den Teller nicht leergegessen - aber ich bekomme morgen Besuch und fände es sooo schön, wenn wir das ganze Programm nicht im Regen abspulen müssten. Bitte erbarme dich!
Mit verschnupften Grüßen,
Elisabeth von Baden
Mit verschnupften Grüßen,
Elisabeth von Baden
Mittwoch, 8. August 2007
Wer Schmerzen hat ...
Montag, 6. August 2007
Es waren zwei Königskinder
Nun, ich will nicht behaupten, dass Daniel und ich von adeliger Herkunft sind. Uns trennen auch keine tiefen Gewässer (sondern "nur" 311 Kilometer). Eine böse Nonne gibt es auch nicht. Und doch ... Mir fallen da so einige Parallelen zu den Königskindern aus dem alten Volkslied auf ... (Wer das Lied nicht kennt, möge sich ob dieser Bildungslücke schämen.)
Auszüge aus diversen Telefonaten: "Wir müssen uns unbedingt bald wieder treffen" ... "Ich komme dich demnächst besuchen" ... "Diesmal schaffen wir es aber wirklich" ... usw.
Dann: Endlich Urlaub! Kleiner Ausflug nach MUC mit einem meiner Freunde.
Überraschungs-Anruf bei Daniel: "Heyho, ich bin in München!"
Kurzes Schweigen in der Leitung. Dann: "Na toll! Ich bin in Trossingen!" (Anm.: unserer beider Heimat)
"Sie konnten zusammen nicht kommen ..." Nun ja. Der Jüngling ertrank aber nicht. Er holte die Königstochter einen Tag später mit seiner Kutsche ab und entführte sie zu einem Abend mit Tandaradei und Lichtspiel. Und als Beweis, dass sich die beiden WIRKLICH getroffen haben, wurden sie von Hofmaler Lumix verewigt.
Und wenn sie nicht gestorben sind ...
Auszüge aus diversen Telefonaten: "Wir müssen uns unbedingt bald wieder treffen" ... "Ich komme dich demnächst besuchen" ... "Diesmal schaffen wir es aber wirklich" ... usw.
Dann: Endlich Urlaub! Kleiner Ausflug nach MUC mit einem meiner Freunde.
Überraschungs-Anruf bei Daniel: "Heyho, ich bin in München!"
Kurzes Schweigen in der Leitung. Dann: "Na toll! Ich bin in Trossingen!" (Anm.: unserer beider Heimat)
"Sie konnten zusammen nicht kommen ..." Nun ja. Der Jüngling ertrank aber nicht. Er holte die Königstochter einen Tag später mit seiner Kutsche ab und entführte sie zu einem Abend mit Tandaradei und Lichtspiel. Und als Beweis, dass sich die beiden WIRKLICH getroffen haben, wurden sie von Hofmaler Lumix verewigt.
Und wenn sie nicht gestorben sind ...
Das Ländle hat mich wieder!
Nachdem Sonnenscheinguru (völlig zu Recht) schon angemeckert ... äh, angemerkt hat, dass heute der 6. August ist: Tadaaahhh! Ich bin zurück. Um viele, viele Euros leichter (keine gute Idee, 600 Kilometer entfernt von daheim mit dem Auto liegenzubleiben ...) und um eine Menge Krisenerfahrung reicher.
Aber hauptsächlich war der Urlaub einfach nur schön. Spannend und entspannend zu gleichen Teilen. Was will man mehr?
Die schönsten Fotos und Storys gibt's hier so nach und nach.
Reagierte weder auf Streicheleinheiten noch auf Schläge:
Blauer Punto auf der A 44 kurz vor Paderborn
P.S. Sollte irgendein Journalisten-Kollege ebenfalls nicht (mehr) in der Lage sein, BUs ohne Doppelpunkt zu texten, möge er sich bei mir melden, zwecks Gründung einer Selbthilfegruppe zur Gehirnwäsche-Bewältigung ...
Aber hauptsächlich war der Urlaub einfach nur schön. Spannend und entspannend zu gleichen Teilen. Was will man mehr?
Die schönsten Fotos und Storys gibt's hier so nach und nach.
Reagierte weder auf Streicheleinheiten noch auf Schläge: Blauer Punto auf der A 44 kurz vor Paderborn
P.S. Sollte irgendein Journalisten-Kollege ebenfalls nicht (mehr) in der Lage sein, BUs ohne Doppelpunkt zu texten, möge er sich bei mir melden, zwecks Gründung einer Selbthilfegruppe zur Gehirnwäsche-Bewältigung ...
Abonnieren
Posts (Atom)
