Äh. Ja. Fettes Sorry. Mein Blog wird gerade sträflich vernachlässigt. Mein Rechner ist leider durchgedreht und das Internet zuhause funktioniert auch nicht mehr.
Langsam bin ich echt verzweifelt. Wo ist der edle Ritter, der mein Computerchaos beseitigt? Schluchz. Aber im Ernst: Ich lerne ja gerade auf die harte Tour, was ich alles alleine schaffen kann. Da lass ich mich doch nicht von einer durchgedrehten Maschine unterkriegen. Allerdings kann die Chaosbeseitigung noch ne Weile dauern. Sorry also, wenn es hier momentan nur so selten was zu lesen gibt ... :-(
Mittwoch, 30. Mai 2007
Mittwoch, 23. Mai 2007
Under pressure
Manche Menschen arbeiten nur unter Druck so richtig gut. Ich gehöre zu meinem Leidwesen dazu. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum ich mit dem Texten eines Berichts bis zum Abgabetag warte, um dann unter Schweiß und Tränen morgens um 6.30 Uhr damit anzufangen. Da kann man doch nur mit dem Kopf schütteln.
Sowas läuft dann ungefähr so ab:
Ich komme abends heim, nach einem laaangen Arbeitstag mit noch lääängerer Geschäftsreise. Bin todmüde, weiß aber: "Morgen musst du deinen Text abgeben." Uahhh. Aber ich bin so schrecklich unfit. Also. Erstmal ein Stündchen schlafen. Daraus werden zwei. Erschreckt hochfahren, auf die Uhr blinzeln. Fluchen. Aufstehen. Rechner hochfahren ... Ach nee. Bin noch nicht in Stimmung für's Schreiben. Muss erstmal richtig aufwachen. Rufe lieber erst noch XY an. Quatsch ne Stunde. Daraus werden zwei. Huch. Mitternacht schon durch. Jetzt musste aber wirklich anfangen. Hm. Vielleicht zur Stärkung vorher noch einen Tee kochen. Wasserkocher an. Puh. Ich bin ganz schön müde. Heute krieg ich wohl nichts mehr geregelt. Also Rechner aus. Bett gehen. Und beim Weckerstellen zähneknirschend sagen: "Tja, meine Liebe. Dann musste das wohl morgen früh machen. Ab 6.30 Uhr ..." Ahhh!!!
Sowas läuft dann ungefähr so ab:
Ich komme abends heim, nach einem laaangen Arbeitstag mit noch lääängerer Geschäftsreise. Bin todmüde, weiß aber: "Morgen musst du deinen Text abgeben." Uahhh. Aber ich bin so schrecklich unfit. Also. Erstmal ein Stündchen schlafen. Daraus werden zwei. Erschreckt hochfahren, auf die Uhr blinzeln. Fluchen. Aufstehen. Rechner hochfahren ... Ach nee. Bin noch nicht in Stimmung für's Schreiben. Muss erstmal richtig aufwachen. Rufe lieber erst noch XY an. Quatsch ne Stunde. Daraus werden zwei. Huch. Mitternacht schon durch. Jetzt musste aber wirklich anfangen. Hm. Vielleicht zur Stärkung vorher noch einen Tee kochen. Wasserkocher an. Puh. Ich bin ganz schön müde. Heute krieg ich wohl nichts mehr geregelt. Also Rechner aus. Bett gehen. Und beim Weckerstellen zähneknirschend sagen: "Tja, meine Liebe. Dann musste das wohl morgen früh machen. Ab 6.30 Uhr ..." Ahhh!!!
Dienstag, 15. Mai 2007
Mittwoch, 9. Mai 2007
Mittach
Heute war ich mit Lothar zum Mittagessen verabredet. Und ich muss zugeben, ich hab mich davor ein wenig gefürchtet. Denn ich wusste nicht so richtig, wie ich mich benehmen sollte. Nett quatschen auf dem Gang oder im Studio ist eine Sache. Gemeinsam essen eine andere. Lothar ist ein Kollege. Und er hat keine Arme.
Beim Essen war dann aber alles ganz einfach, lustig und völlig unkompliziert. Er hat mich sogar mit'm Auto chauffiert. ER hat keine Probleme damit, dass er keine Arme hat. Er kommt bestens klar und ist ein toller Journalist. Warum zum Henker zerbrechen sich dann andere Leute seinen Kopf?
Beim Essen war dann aber alles ganz einfach, lustig und völlig unkompliziert. Er hat mich sogar mit'm Auto chauffiert. ER hat keine Probleme damit, dass er keine Arme hat. Er kommt bestens klar und ist ein toller Journalist. Warum zum Henker zerbrechen sich dann andere Leute seinen Kopf?
Samstag, 5. Mai 2007
Freitag, 4. Mai 2007
Veggies unter sich
"Es gibt zwei Gründe, warum Menschen Vegetarier werden.
Die einen, weil sie Tiere lieben.
Die anderen, weil sie Pflanzen hassen."
Leider nicht von mir, sondern von einem großartigen schwäbischen Comedian, dessen Name ich noch rausfinden muss.
Die einen, weil sie Tiere lieben.
Die anderen, weil sie Pflanzen hassen."
Leider nicht von mir, sondern von einem großartigen schwäbischen Comedian, dessen Name ich noch rausfinden muss.
Mittwoch, 2. Mai 2007
Maienstecken
Ich muss an dieser Stelle mal was loswerden: Die Nacht zum 1. Mai ist NICHT dazu da, Autos mit Klopapier zu umwickeln, Haustüren mit Ketchup einzuschmieren und Zahnpasta in Türschlösser zu drücken. Doch, ich verstehe Spaß. In meiner Heimatstadt wurde die Klopapiernummer mal an einem übergroßen Pferdedenkmal vollzogen – sah dann irgendwie nach Zebra aus. Das war lustig.
Alles Andere ist es meist nicht.
Maienstecken geht übrigens eigentlich so:
In der Nacht zum ersten Mai schleichen sich die Jungs mit einem schön geschmückten Maibäumchen vor das Haus ihrer Liebsten. Sie stellen den Baum auf und bewachen ihn. Denn in dieser Nacht sind fiese Bäumchen-Räuber unterwegs. Bis 8 Uhr früh darf man unbewachte Bäume klauen. Um sie anderswo aufzustellen, versteht sich. Um Punkt 8 Uhr muss der Bewacher vom Vater der Liebsten auf ein Bier (oder mehrere) in Haus gebeten werden. Die Liebste serviert zwischendurch Frühstück - und muss die Männerrunde dann aber wieder verlassen. Erst am Nachmittag darf der Bäumchensteller das Mädel zum Maiausflug abholen. (Falls er bis dahin nicht schon dicht ist vom Biertrinken mit Schwiegerpapa in spe ...)
Ach ja: Einen siebten Maibaum in Folge darf es nicht geben!
Vorher muss geheiratet werden!
Soweit die Tradition - hat mir ein erfahrener Bäumchensteller neulich im Detail erklärt.
Alles Andere ist es meist nicht.
Maienstecken geht übrigens eigentlich so:
In der Nacht zum ersten Mai schleichen sich die Jungs mit einem schön geschmückten Maibäumchen vor das Haus ihrer Liebsten. Sie stellen den Baum auf und bewachen ihn. Denn in dieser Nacht sind fiese Bäumchen-Räuber unterwegs. Bis 8 Uhr früh darf man unbewachte Bäume klauen. Um sie anderswo aufzustellen, versteht sich. Um Punkt 8 Uhr muss der Bewacher vom Vater der Liebsten auf ein Bier (oder mehrere) in Haus gebeten werden. Die Liebste serviert zwischendurch Frühstück - und muss die Männerrunde dann aber wieder verlassen. Erst am Nachmittag darf der Bäumchensteller das Mädel zum Maiausflug abholen. (Falls er bis dahin nicht schon dicht ist vom Biertrinken mit Schwiegerpapa in spe ...)
Ach ja: Einen siebten Maibaum in Folge darf es nicht geben!
Vorher muss geheiratet werden!
Soweit die Tradition - hat mir ein erfahrener Bäumchensteller neulich im Detail erklärt.
Heia Walpurgisnacht!
Was macht man eigentlich an Walpurgisnacht, um sie angemessen zu feiern? Entweder geht man auf eine "Tanz-in-den-Mai"-Feier und säuft sich ins Koma ... oder man klettert bei Nacht in einer Schlossruine herum. Und trifft auf Menschen mit Fackeln, die dort Feuerwerke veranstalten, im Rittersaal Musik machen und Gedichte rezitieren. Wenn man dann aus seiner Mauernische kriecht, aus der man das Spektakel beobachtet hat, wird man natürlich gefragt, ob man die erste Hexe des Abends ist.
Auf Alt-Eberstein gibt es in einem Bogenfenster des Rittersaals übrigens eine Windharfe. Die gibt bei starkem Wind die gruseligsten Töne von sich. Hat aber irgendwie zur Dunkelheit gepasst.
Und zum fahlen Mondschein. Und zur Walpurgisnacht.
Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehn,
Und Drei mach gleich,
So bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex,
Mach Sieben und Acht,
So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins!
Auf Alt-Eberstein gibt es in einem Bogenfenster des Rittersaals übrigens eine Windharfe. Die gibt bei starkem Wind die gruseligsten Töne von sich. Hat aber irgendwie zur Dunkelheit gepasst.
Und zum fahlen Mondschein. Und zur Walpurgisnacht.
Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehn,
Und Drei mach gleich,
So bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex,
Mach Sieben und Acht,
So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins!
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